Demokratiewerkstatt

Angebot für Schulen und Freizeiteinrichtungen

Demokratiewerkstatt mit drei Workshops zur Auswahl

Die Schreibwerkstatt, in der die Jugendlichen eigene kleine Geschichten zu dem Thema entwickeln: In verschiedenen Schreib- und Kreativübungen werden die TN Anregungen zum Entwickeln eigener Geschichten zu unserem Thema bekommen, in denen Sie selbst rassistische und diskriminierende Vorfälle aus ihrem Alltag schildern. Dabei möchten wir die Technik des automatischen Schreibens benutzen, bei der Bilder, Gefühle und Ausdrücke möglichst ohne Selbstzensur wiedergegeben werden. Zum Abschluss werden die geschriebenen Geschichten als Rollenspiele inszeniert.

Leitung: Michael Kunsmann

Jugendinformationsbroschüre: Im Mittelpunkt dieses Workshops steht zum einen die Zusammenstellung der Informationen zum Thema „Rechtspopulismus“, „Diskriminierung“, „Rassismus“ im Schulalltag für die Mitschüler und Lehrkräfte und zum anderen die Frage: Was können wir tun, um uns und andere vor der rechtsextremen Propaganda besser zu schützen. Wie kann man Mitschüler anderer Religionen, Hautfarbe, Nationalitäten unterstützen? Wie groß ist ihr Hilfebedarf? Wie und mit welchen Mitteln kann man die Stigmatisierung und Diskriminierung dieser Kinder vermeiden und ihr entgegenwirken? Wie kann man die Mitschüler und Lehrkräfte sensibilisieren? Welche präventiven Projekte könnte man in der Schule vorschlagen? Aus den Anregungen, wie diese Mitschüler unterstützt werden können, werden dann mögliche Hilfsangebote und Empfehlungen für den Alltag entwickelt.

Leitung: Monika Dobrowlanska, Nina Rühmeier

Ein Rap-Song, geschrieben aus der Perspektive eines wegen seiner Religion, Kultur oder Hautfarbe diskriminierten Jugendlichen. Dadurch versetzten sich die Jugendlichen direkt in eine diskriminierende Situation hinein und verarbeiteten die Emotionen, Gedanken und Probleme von Betroffenen. Mit diesem Ansatz wird nicht nur die „dichterische“ und die musizierende Aktivität der Jugendlichen, sondern auch ihre Empathie und Sensibilität sowie Gerechtigkeitsempfinden gefördert. Die Jugendlichen werden sich bewusst mit der Frage auseinander setzen, wie man Emotionen nicht nur durch den Text, sondern auch durch Musik und Körpersprache gezielt ausdrücken kann. Und last but not least, wie man diese Ausdrucksebenen erfolgreich miteinander kombiniert. In Zweiergruppen werden die Songtexte erarbeitet. Anschließend stimmten die Schüler ab, welcher Song erarbeitet werden soll und studierten ihn unter unserer Anleitung ein.Leitung:

Florian Steindle

Zum Abschluss ist eine Präsentation geplant in der die einzelnen Gruppen sich gegenseitig ihre Ergebnisse zeigen.

Termine: 10.04.2019, FEZ-Berlin, 13.05.2015 Jugendkunst- und Kulturzentrum “Gerard Philipe”

Förderer: Stiftung Between Bridges, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!”, Aktion Mensch e.V.